PRESSEMITTEILUNG DER JULIS FKN
NEIN ZU NEUERLICHER LINKER GEWALT!
Zur Ankündigung der „Antifaschistischen Aktion“, am 5. Juni einen „großen Aktionstag“ durchzuführen und das Mediaspree-Projekt zu „entern“, erklären die Jungen Liberalen Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln (JuLis FKN):
Es reicht! Die linksextremistische Szene in Berlin hat für den 5. Juni erneut zu einem Aktionstag aufgerufen, um die Gegend um das Mediaspree-Projekt in einen „Albtraum für diejenigen, die denken, dass unsere Kieze und die Spreeufer ein angemessener Ort für die Erzielung fetter Profite sind“, zu verwandeln.
Die Jungen Liberalen Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln (Julis FKN) verwahren sich entschieden gegen die neuerlich zu erwartende Gewalt gegenüber Polizisten und den im Mediaspree-Projekt ansässigen und arbeitenden Menschen. Denn die im Namen der Alteingesessenen begangenen linksextremistischen Straftaten, die sich angeblich gegen die Gentrifizierung des Bezirks und den Ausverkauf öffentlichen Eigentums richten, sind wieder einmal – wie schon das allnächtliche Anzünden von Pkw – in Wirklichkeit gegen die ganz normale Bevölkerung des Bezirks gerichtet. Denn wer sich etwa das Publikum in den als „störenden Event-Ufos“ bezeichneten Strandbars im Mediaspree-Projekt einmal anschaut, wird feststellen, dass hier Großkapitalisten eher seltener zu Besuch sind. Stattdessen findet man dort vor allem Friedrichshainer, Kreuzberger, Studenten und Touristen, die einfach mal ein paar Minuten in der Sonne verweilen möchten. Und in den Bürogebäuden arbeiten ganz normale Menschen, froh über ihren Arbeitsplatz und die Möglichkeit, sich ihr Leben in Eigenverantwortung zu finanzieren.
Der Vorsitzende der Julis FKN, Richard BOECK, erklärt daher: „Man muss bei den ganzen Straftaten der letzten Jahre allmählich das Gefühl haben, dass Berlin zu einem Abenteuerspielplatz pseudorevolutionärer Halbstarker verkommt. Anstatt sich über die Investitionen in Mediaspree und die geschaffenen Arbeitsplätze zu freuen, wird bei strittigen Fragen nicht etwa der Dialog mit den Verantwortlichen gesucht, sondern die Gelegenheit genutzt, die eigenen Krawall- und Gewaltgelüste auszutoben“.
Junge Liberale Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln
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