16. Mai 2017

Bundestagswahl 2017

Unsere Ziele für die Wahl zum 19. deutschen Bundestag am 24.September 2017

Als Junge Liberale sehen wir der Zukunft optimistisch entgegen. Es liegt an jedem von uns, diese bestmöglich zu gestalten. Unser Leitbild einer ganzheitlich liberalen Gesellschaft stellt das Individuum dabei in den Mittelpunkt jeder politischen Entscheidung. Denn die Zukunft des Einzelnen ist uns wichtiger als Umfragen, Lobbyinteressen oder Ämter. Daher steht für uns auch die Durchsetzung unserer inhaltlichen Positionen vor Regierungsposten und Koalitionsaussagen. Gemeinsam mit der FDP wollen wir deshalb als unabhängige, eigenständige Kraft selbstbewusst und mutig zurück in den Bundestag ziehen.

Europa stärken

Wir Junge Liberale sehen in der europäischen Einigung ein historisches Projekt, welches uns neben freiem Handel und Wohlstand auch andauernden Frieden und weitreichende Freiheit geschenkt hat. Das ist auf der Welt und in der Menschheitsgeschichte einzigartig. Diese unschätzbaren Werte gilt es, weiter zu stärken und nachhaltig zu sichern. Unter dem Dach der Europäischen Union haben sich die Nationen Europas vereint, um die liberalen Grundprinzipien, welche uns verbinden, zu institutionalisieren – und in ihr liegt auch die Zukunft, um sie weiter zu verwirklichen.

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Netzpolitik und Digitalisierung

Wir Junge Liberale sehen in der Digitalisierung den derzeit wohl größten Freiheitsgewinn für die Menschheit. Das Internet verbindet Menschen weltweit über alle Distanzen und Grenzen hinweg und ermöglicht blitzschnellen Zugang zur größten Wissensdatenbank aller Zeiten. Gerade viele junge Menschen leben bereits voll im digitalen Zeitalter und nutzen die umfassenden, rasant wachsenden Möglichkeiten. Auch die Wirtschaft profitiert enorm von den mit der Digitalisierung verbundenen Fortschritten. Dennoch hinkt Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern digital noch weit hinterher. Das muss sich ändern!

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Wirtschaftspolitik

Wir Junge Liberale stehen für einen mutigen und optimistischen Blick auf die Zukunft, weil sie jedem von uns Möglichkeiten bieten wird, die wir uns heute noch gar nicht ausmalen können. Wir stehen Innovationen offen gegenüber und sehen in ihnen zu allererst die Chancen statt der Risiken. Fortschritt wird allerdings erst durch die Übernahme von Verantwortung, die Bereitschaft zu investieren und den unablässigen Erfindungsreichtum von Menschen geschaffen, die den Mut haben, Bisheriges zu hinterfragen und etwas Neues zu wagen. Gründer und Unternehmensnachfolger schaffen mit Innovationen eine dynamische Zukunft, sichern die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer sozialen Marktwirtschaft, stellen die Weichen für ein Leben in Wohlstand, sichern durch Verantwortungsübernahme Arbeitsplätze entlang der Wertschöpfung sowie entwickeln bereits heute eine Perspektive für die Arbeitsplätze von morgen.

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Bürokratieabbau

Wir Junge Liberale sehen im Staat eine Institution, die Chancen und Freiheiten schaffen soll. In Deutschland werden diese jedoch regelmäßig durch ausufernde Bürokratie verhindert. Wir finden: Als selbstbestimmte Bürger brauchen wir keine lähmende Überregulierung, sondern mehr unkomplizierte Möglichkeiten, um unser Leben eigenverantwortlich zu gestalten.

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Vielfalt und Meinungsfreiheit

Wir Junge Liberale sind davon überzeugt, dass es in einer liberalen Gesellschaft Konsens sein muss, dass Grundrechte wie Religions- und Meinungsfreiheit, das Recht auf Eigentum und die Gleichstellung von Mann und Frau, sowie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unverhandelbare Grundlagen darstellen. Durch Gewalt, Aggressivität und Intoleranz werden diese Grundlagen unseres Gemeinwesens aber zunehmend zur Disposition gestellt. Ob religiöser Fundamentalismus, Rechts- oder Linksextremismus – der Staat muss solche Bestrebungen gemeinsam mit all jenen Bürgerinnen und Bürgern bekämpfen, die selbstbestimmt und in Vielfalt friedlich miteinander leben wollen. Unsere Leitkultur ist nur das Grundgesetz – im Rahmen seiner Ordnung muss es jedem Menschen freigestellt sein, so zu leben, wie er es für richtig hält; auch wenn dies den Traditionen der Mehrheitsgesellschaft widersprechen mag. Denn wir lehnen es prinzipiell ab, wenn eine Mehrheit versucht, dem einzelnen Individuum ihre Kultur aufzuzwingen, sondern respektieren jeden Menschen so wie er ist.

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Mobilitätspolitik

Wir Junge Liberale begreifen die Möglichkeit, in kurzer Zeit große Distanzen überwinden zu können, als großen Zugewinn für unsere Freiheit. Dies ermöglicht es Menschen, schneller neue Orte zu entdecken, leichter andere Menschen zu erreichen, weiter entfernte Arbeitsstellen anzunehmen und einfacher Handel zu treiben. Neue Mobilitätskonzepte können diese Bewegungsfreiheit noch weiter erleichtern und gleichzeitig überlastete Verkehrswege und die Umwelt entlasten.

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Generationengerechtigkeit

Wir Junge Liberale halten den Schutz kommender Generationen für eine zentrale Pflicht unserer Gesellschaft. Es darf nicht sein, dass wir heute auf Kosten der Menschen von morgen leben. Im Gegenteil: Es sollte unser Ziel sein, unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Durch stetigen Fortschritt ist dies auch möglich – wir müssen die bestehenden Möglichkeiten nur endlich nutzen und Generationengerechtigkeit ernst nehmen.

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Bildung

Wir Junge Liberale halten Bildung für den zentralen Faktor für Chancengerechtigkeit. Die Gesellschaft sollte jedem Menschen unabhängig von seiner Herkunft ermöglichen, eine exzellente Bildung zu genießen, um ihn zu befähigen, aus eigener Kraft und Leistung aufzusteigen. Der Staat investiert derzeit jedoch viel zu wenig in seine jüngsten Bürgerinnen und Bürger. Viele von ihnen werden später in Berufen arbeiten, die es heute noch gar nicht gibt. Das gesamte Schulsystem ist in der Ausstattung und Ausgestaltung jedoch im letzten Jahrtausend hängen geblieben.

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Freiheit und Sicherheit

Wir Junge Liberale sehen Sicherheit und Freiheit nicht als Widerspruch, sondern als gegenseitige Bedingung: Es kann keines ohne das andere geben. Entsprechend halten wir staatliche Maßnahmen, die die Sicherheit einer Gesellschaft schützen, grundsätzlich für wichtig – jedoch dürfen diese niemals soweit führen, dass die Freiheit des Einzelnen dadurch mehr leidet, als dass sie geschützt wird. Leider beobachten wir derzeit ein aufgeblähtes Überwachungssystem, das es gleichzeitig aber nicht schafft, bestehende Möglichkeiten effektiv zu nutzen.

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